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Dr. Tobias Eisermann

Akad. Rat und Bibliotheksbeauftragter

geb. in Heidelberg

Abitur: Beethoven Gymnasium, Bonn

Studium der Romanischen Philologie (Italienisch, Französisch) sowie der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Perugia, Bonn, Grenoble, Toulouse

Promotion mit einer Arbeit zur „Liebeskonzeption im Werk von Guido Cavalcanti“

Universitätsdozent in Bonn, Florenz, München, Matera und seit 2007 in Köln

Rundfunkjournalist, literarischer Übersetzer u. Moderator von Literaturveranstaltungen

Eisermann veröffentlichte Artikel und Aufsätze zu: Cavalcanti & Dante, Casanova, Leopardi & Gozzano, Pascoli, Pirandello, Caproni, Landolfi, Parise, Flaiano & Montaldo, Pessoa, Robbe-Grillet, Eco, Tabucchi, Busi, Jarmusch u.a.

Er übersetzte eine Reihe von Romanen und Lyrikbänden aus dem Italienischen, etwa Alberto Moravias „Die Gleichgültigen“ (random house, 2004), sowie zusammen mit Burghard Baltrusch "Wahrheit und Aspirin" von Fernando Pessoa/Álvaro de Campos (ctl-presse, 1997).

Szenische Lesungen und Rezitationen mit Texten u.a. von Cavalcanti, Dante, Boiardo, Ariosto, Aretino, D'Annunzio, Rilke, Pessoa, Montale, Celan, Brinkmann, Pasolini, Pierro, D'Arrigo, Toma, Guibert, Merini, Tabucchi, Tondelli, De Luca.

Moderationen/Lesungen mit Luigi Malerba, Daniel Pennac, Eric-Emmanuel Schmitt, Ermanno Cavazzoni, Giorgio Pressburger, Antonio Moresco, Ippolita Avalli, Gianrico Carofiglio, Carlo Lucarelli, Francesca Melandri, Aldo Busi, Andrea De Carlo, Massimo Carlotto u.a.

Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind frühe italienische Literatur, Humanismus, französische Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, Literatur und Film der Moderne und der Gegenwart.

Von 2008 bis 2015 mitverantwortlich für die Buchrezensionen des Allgemein-Romanistischen Teils des Romanistischen Jahrbuchs, Berlin.

Teilnahme an zahlreichen Tagungen, zuletzt Two days in Paradise: Dante, Paradiso, XI-XX, Rom 2016; Literatur und Recht im Europa des 18. Jahrhunderts, Köln, 2016.

Im Frühjahr 2017 unterrichtete er im Rahmen einer Erasmus-Dozentur am Dipartimento di Studi Storici sowie am Dipartimento di Lingue e Letterature Straniere e Culture Moderne der Università degli Studi di Torino.

Für 2018 ist bereits eine weitere Erasmus-Dozentur in Turin vereinbart.